Zweitwohnungssteuer

Stadt Heidelberg

Baden-Württemberg

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Steuerbemessungsgrundlage
Mietobjekt und Eigentumsobjekt

Jährliche Nettokaltmiete aus Mietvertrag oder ortsübliche Vergleichsmiete, die anhand des aktuellen Mietspiegels ermittelt wird. Als Nettokaltmiete gelten auch alle anderen Formen eines vertraglich vereinbarten Überlassungsentgeltes, beispielweise Pacht, Nutzungsentgelt, Erbbauzins, Leibrente.

Wenn nur eine Bruttokaltmiete (einschließlich Nebenkosten, aber ohne Heizkosten) vereinbart wurde, gilt als Nettokaltmiete die um einen Abzug von 10 % verminderte Bruttokaltmiete. Wenn nur eine Bruttowarmmiete (einschließlich Nebenkosten und Heizkosten) vereinabart wurde, gilt als Nettokaltmiete die um einen Abzug von 20 % verminderte Bruttowarmmiete.

Steuersatz

Die Steuer beträgt 8 % der Steuerbemessungsgrundlage im Kalenderjahr

Befreiungen und Ermäßigungen

a) Wohnungen, die von öffentlichen oder gemeinnützigen Trägern zu therapeutischen Zwecken oder für Zwecke der Erziehung zur Verfügung gestellt werden.

b) Wohnungen in Alten-, Altenwohn- und Pflegeheimen, Einrichtungen zur vorübergehenden Aufnahme pflegebedürftiger Personen und ähnliche Einrichtungen.

c) Zweitwohnungen, die aus beruflichen Gründen gehalten werden, wenn der Inhaber verheiratet ist und nicht dauernd getrennt lebt und sich dessen eheliche Wohnung in einer anderen Gemeinde befindet.

Satzungsrecht / Quellen

Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer in der Stadt Heidelberg (PDF), in Kraft seit dem 1.1.2006

Website der Stadt Heidelberg

www.heidelberg.de

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