Zweitwohnungssteuer

Wissenschaftsstadt Darmstadt

Hessen

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Steuerbemessungsgrundlage
Mietobjekt und Eigentumsobjekt

Jährliche Nettokaltmiete aus Mietvertrag oder ortsübliche Vergleichsmiete, wenn die Wohnung unentgeldlich überlassen wurde oder unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt, wird die ortsübliche Vergleichsmiete anhand des aktuellen Mietspiegels ermittelt. Als Nettokaltmiete gelten auch alle anderen Formen eines vertraglich vereinbarten Überlassungsentgeltes, beispielweise Pacht, Nutzungsentgelt, Erbbauzins, Leibrente.

Wenn nur eine Bruttokaltmiete (einschließlich Nebenkosten, aber ohne Heizkosten) vereinbart wurde, gilt als Nettokaltmiete die um einen Abzug von 10 % verminderte Bruttokaltmiete. Wenn nur eine Bruttowarmmiete (einschließlich Nebenkosten und Heizkosten) vereinabart wurde, gilt als Nettokaltmiete die um einen Abzug von 20 % verminderte Bruttowarmmiete.

Steuersatz

Die Steuer beträgt 10 % der Steuerbemessungsgrundlage im Kalenderjahr

Befreiungen und Ermäßigungen

a) Wohnungen, die von öffentlichen oder gemeinnützigen Trägern zu therapeutischen Zwecken oder für Erziehungszwecke zur Verfügung gestellt werden.

b) Wohnungen, in Alten-, Altenwohn- und Pflegeheimen, Einrichtungen zur vorübergehenden Aufnahme pflegebedürftiger Personen und ähnlichen Einrichtungen.

c) Zweitwohnungen, die aus beruflichen Gründen oder aus Gründen von Ausbildung/Studium gehalten werden, wenn der Inhaber verheiratet ist oder sich in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft befindet und nicht dauernd getrennt lebt und sich dessen eheliche Wohnung in einer anderen Gemeinde befindet.

Satzungsrecht / Quellen

Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer in der Wissenschaftsstadt Darmstadt (PDF), in Kraft seit dem 1.1.2011

Website der Wissenschaftsstadt Darmstadt

www.darmstadt.de

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