Zweitwohnungssteuer

Stadt Magdeburg

Sachsen-Anhalt

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Steuerbemessungsgrundlage
Mietobjekt

Jährliche Nettokaltmiete aus Mietvertrag oder ortsübliche Vergleichsmiete.

Bei einer Bruttomietvereinbarung einschließlich Betriebskosten ohne Ausweis und Abrechnung über die tatsächlich entstandenen Betriebskosten gelten 80 % der Bruttomiete als Nettokaltmiete.

Steuerbemessungsgrundlage
Eigentumsobjekt

Nettokaltmiete der Wohnung (ortsübliche Vergleichsmiete wird geschätzt.)

Ist die übliche Miete nicht zu ermitteln, treten an deren Stelle 6 % des gemeinen Wertes der Wohnung gemäß § 9 Bewertungsgesetzes.

Steuersatz

Die Steuer beträgt 10 % der Steuerbemessungsgrundlage im Kalenderjahr

Befreiungen und Ermäßigungen

Gartenlauben, im Sinne des § 3 Absatz 2 und 20a des Bundeskleingartengesetzes. Nicht von der Zweitwohnungssteuer befreit sind Gartenlauben, denen ein Befugnis zur dauerhaften Wohnnutzung vor dem Beitritt der DDR zur BRD zugestanden wurde. ( § 20 a Nr. 8 Bundeskleingartengesetz).

Aufgrund eines Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 11.10.2005 stellt die Erhebung der Zweitwohnungssteuer auf die Innehabung von Erwerbszweitwohnungen durch Verheiratete eine gegen Artikel 6 Absatz 1 GG verstoßende Diskriminierung der Ehe dar, anderslautendes Satzungsrecht von Kommunen ist nicht wirksam.

Satzungsrecht / Quellen

Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer in der Stadt Magdeburg (PDF), in Kraft seit dem 1.1.2012

§ 3 Absatz 2 Bundeskleingartengesetz
www.gesetze-im-internet.de/bkleingg/__3.html

§ 20a Bundeskleingartengesetz
www.gesetze-im-internet.de/bkleingg/__20a.html

§ 9 Bewertungsgesetz
www.gesetze-im-internet.de/bewg/__9.html

Website der Stadt Magdeburg

www.magdeburg.de

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